Dein heutiger Tagesbegleiter 068 über Geben und Nehmen

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Geben und Nehmen

König Anoschirwan, den das Volk auch den Gerechten nannte, wandelte einst, zu der Zeit, als der Prophet Mohammed geboren wurde, durch sein Reich.

Auf einem sonnenbeschienen Hang sah er einen ehrwürdigen alten Mann mit gekrümmtem Rücken arbeiten. Gefolgt von seinem Hofstaat trat der König näher und sah, dass der Alte kleine, gerade ein Jahr alte Stecklinge pflanzte.

„Was machst du da?“, fage der König.

„Ich pflanze Nussbäume“, antwortete der Greis.

Der König wunderte sich „Du bist schon so alt. Wozu pflanzt du dann noch Stecklinge? Du kannst in ihrem Schatten nicht mehr ruhen. Auch ihre Früchte wirst du nicht mehr essen.“

Der Alte richtete sich auf, schaute dem König in die Augen und sprach mit großem Ernst: „Die vor uns kamen, haben gepflanzt und wir konnten ernten. Wir pflanzen nun, damit die, die nach uns kommen, auch ernten können.“

Sprach´s und pflanzte weiter seine Stecklinge.

dein Tagesbegleiter 068

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Dein heutiger Tagesbegleiter 066 über Norm und anpassen

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……… Immer haben wir versucht uns anzupassen an das, was wir für die  „Norm“ hielten.

Und interessanterweise ist das für jeden etwas anderes.

Das heißt, wir versuchen,

uns an eine Norm anzupassen, die es gar nicht gibt. ……….

aus dem Buch: „Das Lehrerbuch: über das gewaltfreie Unterrichten – El Morya

dein Tagesbegleiter 066

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Dein heutiger Tagesbegleiter 061 – von Möwe Jonathan

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„Du musst schon da sein,

bevor Du angekommen bist.“

Richard David Bach  in „Die Möwe Jonathan“

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Wikipedia Eintrag über das Werk

Der Roman schildert in drei Teilen das Leben der Möwe Jonathan, die sich durch ihre individuelle Lebensweise von ihren Artgenossen abhebt. Die Möwe strebt Perfektion im Fliegen an und wird daher von den anderen Möwen ausgegrenzt. Diese setzen ihre beschränkten und mittelmäßigen fliegerischen Fähigkeiten nur zur Futtersuche ein, als Mittel zum Zweck. Sie fliegen, um zu leben. Jonathan dagegen will seine Flugkunst vervollkommnen. Er will leben, um zu fliegen. Er übt sich im Sturzflug, um Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, in Loopings und ähnlichen flugakrobatischen Kunststücken. Er will über den Durchschnitt hinaus und das Außerordentliche erfahren. Das Lernen und Streben nach Neuem und Unbekanntem, wovon die Freiheit des Fliegens nur ein Beispiel ist, ist Jonathan der Sinn seines Daseins, wozu er aber den Keim in jeder Möwe angelegt erkennt. Weil er damit „gegen die Würde und die Traditionen der Möwensippe“ verstößt, wird er vom Ältestenrat des Möwenschwarms verbannt. Trotz der Ausgrenzung gibt er nicht auf, sondern hält leidenschaftlich an seinen Zielen fest. „Du kannst erreichen, was du wirklich willst“ heißt das Motto.

Man kann den Roman auch als moderne Fabel und Parabel betrachten, die mit einfachen Worten komplexe soziale Zusammenhänge und Zwänge transparent zu machen versucht.

Verfilmung:
Der Roman wurde 1973 von Regisseur Hall Bartlett unter dem gleichen Titel verfilmt. Der Film war trotz seiner atemberaubenden Naturaufnahmen eher ein Flop, dafür wurde die Filmmusik von Neil Diamond weltberühmt.

Dein heutiger Tagesbegleiter 054 – von Emile Coue

dein Tagesbegleiter 054

„Jede bildhafte Vorstellug, die uns erfüllt,

hat das Bestreben, sich zu verwirklichen.“

Èmile Coué

„Die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion“

dein Tagesbegleiter 054

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Zitat aus Wikipedia:

Emile Coué beschrieb seine Lehre in dem Buch Die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion. Diese basierte auf zwei Grundgedanken:

  1. Jeder Gedanke in uns ist bestrebt, wirklich zu werden.
  2. Nicht unser Wille, sondern unsere Einbildungskraft, die Fähigkeit, sich etwas glauben zu machen, ist die bedeutsamste Eigenschaft in uns.

Seinen Patienten sagte Coué klar: „Ich habe keine Heilkraft, nur Sie selbst!“

Große Erfolge kann man laut Coué mit der einfachen Übung erzielen, sich lebenslang täglich nach dem Erwachen und vor dem Schlafen etwa 20 mal halblaut (damit der Satz über den Gehörsinn im Unbewussten verankert wird) vorzusprechen:

„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser!“ (Tous les jours à tous points de vue je vais de mieux en mieux!)

Hierbei sei es gleichgültig, ob man daran glaube oder nicht und was man bewusst dabei denke, solange nur die Lippen den Satz laut genug formten, damit er über die Ohren wieder zurückwirken könne. Hilfreich sei eine Knotenschnur oder Ähnliches zum Abzählen. Coué empfahl, den Satz möglichst kindlich und unangestrengt zu sprechen, langsam und monoton in der Art einer Litanei oder eines Mantras, ohne den Willen zu sehr zu bemühen.

Bei akuten Schmerzen oder Beschwerden, gleich ob körperlicher oder seelischer Natur, gab Coué den Rat, die Hand auf die betroffene Stelle oder die Stirne zu legen und möglichst schnell zu wiederholen: „Es geht vorbei. Es geht vorbei. Es geht vorbei …“, bis die Symptome abklängen. Die Selbstbehandlung sei bei Bedarf zu wiederholen, bei regelmäßiger Anwendung werde sich der Erfolg immer schneller einstellen und die Symptome immer seltener erscheinen, bis sie schließlich ganz verschwunden seien.

Coué betonte ausdrücklich, kein Wunderheiler zu sein, er habe lediglich als erster moderner Wissenschaftler und Mediziner das Primat der Vorstellungskraft über den Willen durchschaut und erkannt, dass beim Großteil aller Leiden die psychische Komponente die somatische überlagere und nach Ausheilung der physischen Erkrankung oft weiterbestehe. Da ferner alle Lebensvorgänge vom Unbewussten her gesteuert würden, ließe sich durch bewusste Autosuggestion die Wirkung des Unbewussten in Richtung einer Heilung beeinflussen. Coué drückte es auch mit folgenden Worten aus: „Jede Vorstellung, die sich genügend stark eingeprägt hat, strebt danach, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich, soweit ihr keine Naturgesetze entgegenstehen.“