Was dir passieren kann, wenn du deinem Partner eine Frage stellst.

Was ist schon normal?

Es ist ganz „normal“ dass Eheleute und andere Paare im selben Bett schlafen. Doch was man sich damit antut, ist nur den wenigsten Menschen bewusst. Als mein Mann zwei Nächte nicht zu Hause schlief, machte ich die Beobachtung, dass ich in der Früh viel leichter aus dem Bett. Außerdem war ich ausgeschafener und fühlte mich frisch und ausgeruht, wie schon lange nicht mehr.

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Erleichterung

Ich weiß gar nicht mehr bei welcher Gelegenheit ich meinem Mann von meinem Erlebnis erzählte. Er bestätigte mir, dass auch er schon diese Erfahrung gemacht hatte und gab mir zu verstehen, dass er weiß, wovon ich spreche. Erleichterung und eine gewisse Leichtigkeit war zu spüren. Trotzdem zögerte ich etwas, als ich ihn schließlich vorsichtig fragte: „Und wie wäre das für dich, wenn wir getrennt schlafen würden?“ Mein Mann war sofort damit einverstanden.

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Zu mir oder zu dir?

Im Zuge unseres Umzuges in eine neue Wohnung, der bald darauf folgte, bekam jeder sein eigenes Zimmer. Ab dem Moment hieß es dann: „Zu mir oder zu dir?“

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Ein neues Schlafgefühl

Seither genießen wir unsere Nachtruhe, hat es doch den Vorteil, dass jeder seine Schlafgewohnheiten leben kann: Mein Mann geht viel früher schlafen und steht auch früher auf. Ich dagegen, gehe gerne erst gegen Mitternacht schlafen und stehe entsprechend später auf, wenn es der Tagesplan erlaubt. Außer im Urlaub, da schlafen wir im selben Bett. Das ist dann etwas ungewohnt, doch auch wieder sehr schön. Doch sind wir wieder zu Hause, freue ich mich auf mein eigenes Bett und ich glaube, mein Mann auch. Ich merke, dass ich viel entspannter bin und mich besser fallen lassen kann.

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Woran liegt das?

Wenn zwei Menschen so nebeneinander liegen, überschneiden sich beide Energiefelder. Wir liegen faktisch im Energiefeld des anderen. In der Nacht verarbeiten wir Geschehenes, nicht Passiertes, Gedanken lassen uns manchmal nicht einfschlafen und unsere Träume, die wir nicht vergessen dürfen. Das spielt sich alles in unserem Energiefeld ab und der Partner bekommt das alles ab, zusätzlich zu seinen eigenen Gedanken, Träumen und Alltagsproblemen.

Verstehst du jetzt, warum es klug ist, getrennt zu schlafen?

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Was wäre wenn?

Was wäre, wenn einer von uns das Bedürfnis nicht ausgesprochen hätte? Wir würden uns beide quälen, weil wir glauben würden, das könnten wir dem anderen nicht antun. Wir würden weiter unseren Körper strapazieren und ihm nicht die Ruhe und Regenerationsphase gönnen, die er braucht und auch verdient.

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Und jetzt DU!

Was ist, dass DU dich nicht traust, deinem Partner einzugestehen? Was duldest du, was nimmt du als gegeben an, weil du glaubst, das geht nicht, das kann man ja nicht machen, das ist aus der Norm, etc.

Wer weiß, vielleicht ist dir dein Mann sogar dankbar, wenn du deinen Wunsch äußerst, weil er sich selber nicht traut, aus Angst, du könntest z.B. etwas falsch verstehen.

Habe den Mut, deine Bedürfnisse auszusprechen. Stelle deinem Partner Fragen! Nur so erfährst du mehr.

Gehe nie davon aus, nur weil dein Partner es nicht ausspricht, dass alles automatisch für ihn in Ordnung ist.

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Ich habe die Erfahrung gemacht:.

Wenn ich etwas für mich einfordere, dann passt das auch für den Partner.

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Alles Liebe für dich!

Silvia.

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Mein Hinweis für dich:

Wenn du der Meinung bist, du sollest an deiner Kommunikation etwas verändern, damit es dir leichter gelingt, deine Bedürfnisse auszudrücken dann, möchte ich dir das 3 teiliges Webinar sehr an Herz legen.

Solltest du jedoch in einer Situation fest stecken und du möchtest rasch Klarheit und eine Lösung dafür finden dann ist ein Einzel-Coaching das richtige für dich. Dafür biete ich ein kostenloses Vorgespräch an, zu dem ich dich sehr herzlich einladen möchte.